Seit Beginn des Jahres 2013 ist der Verkehr für Fernbusse in der Bundesrepublik Deutschland liberalisiert und es gibt eine ganze Reihe von Anbietern, die sich beim Preis und bei Service gegenseitig versuchen auszustechen. Im Land ist mittlerweile das Unternehmen Flixbus durch Übernahmen und Kampfpreise zur Nummer 1 geworden und hat die Fläche abgesteckt, doch ist eine solche beinahe Monopolstellung natürlich nicht von Dauer und es sind beispielsweise Fernbusse mit Elektromotoren oder auch ein Zusammenspiel von Straße und Schiene für private Anbieter in näherer Zukunft denkbar.

Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte

Der berühmte § 42a des Personenbeförderungsgesetzes verbietet seit mehr als drei Jahren den Fernbussen lediglich, sich als Konkurrenten für den Nahverkehr zu gerieren, ansonsten ist auf den langen Strecken so gut wie alles erlaubt. Unzählige Anbieter haben sich seitdem als Verbindung zwischen Metropolen in Deutschland und sogar darüber hinaus versucht, es gab und gibt immer noch einstellige Kampfpreise für recht lange Strecken und doch hat sich das Umfeld der Betreiber arg gelichtet. Mit mehr als 20 Millionen Fahrgästen pro Jahr sind die Fernbusse enorm populär und dabei wählen nicht einfach nur ehemalige Zugreisende diesen Service, auch jede Menge Autofahrer sind dabei.

Vor 2013 war es sehr kompliziert, Überlandstrecken per Bus zu fahren, es gab da nur die EU Regelungen für Unternehmen, die zwischen europäischen Städten pendelten und auch das war in Deutschland nicht sonderlich ausgebaut. Faktoren wie regionale Zuständigkeiten, Subventionierung des öffentlichen Verkehrs und natürlich auch ideologische Vorbehalte haben Fernbusse lange Zeit von einer echten Exploration ferngehalten. Aber was schätzen die Kunden eigentlich an dieser noch so jungen und frischen Dienstleistung?

public1

Dienstleistung und Zuverlässigkeit stehen im Mittelpunkt

Exakt diese beiden Aspekte kamen und kommen bei der Deutschen Bahn regelmäßig zu kurz. Wenn beispielsweise ein Zug zu spät kommt, dann informiert der Betreiber nur sehr halbherzig über den weiteren Fortgang, geschweige denn über die Ursachen, während ein Ausfall beim Fernbus mit Gutscheinen und kostenlosen Speisen und Getränken ausgeglichen wird. Ganz folgerichtig loben die Nutzer von Fernbussen in Deutschland diese Unterschiede und auch wenn der Preis immer die Musik macht, so nimmt man bequeme Sitze, kostenloses Internet an Bord und schnelle Verbindungszeiten natürlich auch gern mit.

Je nach Anbieter können sich die Konditionen bei einer Beförderung unterscheiden. So gibt es beispielsweise die Regelung für das Gepäck, wobei meist ein Handgepäck und ein weiterer Koffert erlaubt sind. Bei der Bahn kann man hingegen auch mit 5 Taschen reisen. Auch dürfen keine Tiere mit dem Fernbus reisen. Es ist immer wichtig, sich vor Reiseantritt mit diesen Bedingungen zu beschäftigen, doch glücklicherweise bieten die Fernbus Unternehmen entweder supersimple Apps an oder es lassen sich problemlos alle Infos im Internet finden.